
Auf der Stretch-Blasformlinie ist das Vorformling-Erhitzen kein Blackbox-Prozess. Es handelt sich um einen kontrollierten thermischen Vorgang, ganz einfach.
Wenn Ihre IR-Lampen nicht die erforderliche Leistung bringen, führt das zu ungleichmäßiger Wandstärke, Angüssen und Ausschuss. Und wenn sie vorzeitig ausfallen, steht die gesamte Linie still. Wir fertigen kurzwellige Quarz-Halogen-IR-Strahler, die auf die Geometrie des Heißkanals und die Leistungsprofile von Sidel-, Krones-, SIPA-, Husky-, SACMI- und Nissei ASB-Maschinen abgestimmt sind.
Wesentliches unter der Haube
Unsere PET-Streckblas-IR-Lampen arbeiten mit Standardspannungen (120V/230V) und decken die benötigten Wattzahlen für das Vorformling-Erhitzen ab. Sie reagieren schnell und liefern eine stabile Leistung im 0,8–1,6 µm Bereich.
Die Anordnung des Glühfadens und die Reflektor-Geometrie sind auf reproduzierbare Temperaturgleichmäßigkeit über Schulter und Körper des Vorformlings ausgelegt. Wir verwenden Quarzglas mit hoher Temperaturwechselbeständigkeit sowie Standard-R7s- oder kundenspezifische Anschlüsse, sodass die Lampen einfach eingesetzt werden können. Die Lebensdauer beträgt über 5.000 Stunden mit einem Energieabfall von weniger als 5 % über die gesamte Nutzungsdauer.
Warum das für Ihre Linie relevant ist
Beim Streckblasformen wird der Zyklus durch das Erhitzen bestimmt, nicht durch die Blasstation. Diese IR-Lampen reduzieren die Aufheizzeit und sorgen für eine konstante Heizkurve, was zu weniger Ausschuss und weniger Nachkalibrierungen führt.
Der Energieverbrauch sinkt, da der Strahler bedarfsgerecht heizt und den Sollwert ohne Überschwingen hält. Durch die weltweite Verfügbarkeit bleiben Sidel-, Krones-, SIPA-, Husky-, SACMI- und Nissei ASB-Linien ohne Verzögerungen in Betrieb.
Einige Hinweise für den Einsatz in der Produktion
IR-Erwärmung ist empfindlich gegenüber Abstand und Zustand des Reflektors. Die Installation erfolgt mit OEM-Spezifikationen zum Abstand, und die Reflektorausrichtung muss geprüft werden – Fehlausrichtung erzeugt Hotspots und verkürzt die Lampenlebensdauer.
Spannung und Leistung müssen auf die Fassung abgestimmt sein, und die Vorformlinge müssen trocken sein. Oberflächenfeuchtigkeit streut die Energie und führt zu instabiler Erwärmung. Bei 24/7-Betrieb empfiehlt sich eine regelmäßige Lampenrotation, um die Alterung entlang des Tunnels auszugleichen.